Herzlich willkommen!

Am Samstag, 27.06.2020 eröffnet das Bauernmuseum die diesjährige Saison. In den Schulferien wird das Museum jeweils Samstag und Sonntag von 11-18 Uhr für Sie geöffnet

Alle Feste und Theateraufführungen wurden wegen der Kontaktbeschränkungen für 2020 abgesagt

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Das Bauernmuseum

Erfahren Sie hier etwas über die Geschichte des Museums und sehen Sie sich Bilder an.

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Heimatkunde/ Heimatgeschichte

Die Heimatgeschichte ist die Geschichte des lokalen Erfahrungsbereiches. Dieser Erfahrungsbereich reicht von der Alltagsgeschichte bis zur Chronik der Gemeinde, in der Menschen leben oder aus der sie stammen. Die Geschichte der engeren Heimat wird sehr oft nicht von studierten Historikern geschrieben, sondern von Heimatforschern oder Laien, die sich Grundkenntnisse selbst angeeignet haben

Heimatkunde war als Begriff für den allgemein bildenden Unterricht insbesondere der jüngeren Schüler schon im 19. Jahrhundert weit verbreitet. Wichtige Vertreter der Heimatkunde waren Wilhelm Harnisch (1787–1864) und Friedrich August Finger (1808–1888). Heimatkunde war damals noch nicht in ihren Vermittlungsinhalten vereinheitlicht und wurde auch „Anschauungsunterricht“ genannt. Heimatkunde wurde in Preußen mit den Stiehlschen Regulativen 1854 im Zuge der Restauration nach der demokratischen Revolution von 1848 untersagt. Seit 1908 war Heimatkunde in den Volksschulen verbindlich

Quelle: wikipedia.de

Dorfkultur

Dorfkultur - was ist das?

Die meisten Bürger unseres Landes bringen Kultur wohl zunächst mit Kunst in Verbindung. Sie denken an den aufwendigen Kulturbetrieb, wie wir ihn in den Städten erleben. Sie denken an Theater, Konzerte, Ausstellungen, Bibliotheken, aber auch an Kleinkunst und Kabarettveranstaltungen. Vielfach wird Kultur (lat. "colere" = hegen, pflegen, bebauen) als Angebot zur Freizeitgestaltung verstanden, das konsumiert werden kann und soll

Auf dem Dorf denken wir bei Kultur eher an Begriffe wie Kulturlandschaft oder Baukultur. Hier bringen wir mit Kultur mehr die Ergebnisse täglicher Arbeit in Verbindung. Damit sind wir bei einem wesentlichen Unterschied, der klar macht , wodurch sich die Dorfkultur von der Stadtkultur abhebt: Dorfkultur ist mehr der Ausdruck einer aktiven Gestaltung des Lebensumfeldes. Sie ist aktive Lebensgestaltung durch die Dorfbevölkerung, durch die Menschen im ländlichen Raum in Bereichen wie Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Gemeinschaftsleben, oder kurz gefasst: DORFKULTUR ist Aktivkultur im Gegensatz zur Angebotskultur!

Kultur ist auch der Umgang mit sich selbst und mit den anderen. Zur Kultur gehört nämlich auch, wie wir unser Leben miteinander bewältigen und wie freundlich und ehrlich wir zueinander sind. Wie gut wir zusammen arbeiten und Meinungsverschiedenheiten austragen, wie stark wir uns für die Gemeinschaft engagieren und - wie wir gemeinsam feiern.

Die Stärke unseres Ortes liegt in der Vielfalt. Es gilt nun, unseren Raum für die Anforderungen der Zukunft zu rüsten. Eine nachhaltige Entwicklung, nicht Stillstand ist das Ziel. Die Idealvorstellung der Zukunft ist wohl eine Synthese aus der Bewahrung eigenständiger Strukturen und der Entwicklung zu marktorientierten, aber standortgerechten und naturverträglichem Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität. Die kulturelle Vielfalt ist deshalb unser wertvollster Besitz. Sie ist gewachsen aus ihrer historischen und geographischen Identität; sie findet Ausdruck in Sprache und Geschichte, in der Landschaft  und im Brauchtum.